Songs der 90er Jahre.

Layla – Eric Clapton

Wer erinnert sich an die Opel-Werbung Anfang der 90er Jahre?! Astra oder Calibra oder so …. Und da vor allem natürlich an dieses mitreißende Gitarrenriff: Layla von Eric Clapton! Mehr als 20 Jahre nach seiner Veröffentlichung (1970) erlangte der Song durch diese Werbung erneut Aufmerksamkeit. Und ich meine, das war auch meine erste Berührung mit diesem Stück.

Kurz danach kam noch einmal Layla in die Charts, diesmal unplugged. Doch wo war das typische Gitarrenriff? Weg! Und überhaupt – die Unplugged-Verson hatte mit dem Original nicht mehr viel gemein. Aber trotzdem oder gerade dadurch wurde etwas ganz Besonderes daraus. Mutig, langsam, gefühlvoll – einfach schön.

Und Unplugged ist auch die Version, in der ich Layla spiele. Natürlich nicht annährend so anmutig wie Eric Clapton und sicher auch nicht immer fehlerfrei. Im Gegensatz zu ihm, dem man ja nachsagt, er habe sich live noch nie verspielt.

Wie findet Ihr Layla? Welche Version ist die bessere? Kommentare sehr willkommen.

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Breakfast at Tiffanys – Deep Blue Something

Das ist einfach ein toller Gute-Laune-Song aus den frühen 90er Jahren. Inzwischen  ein Klassiker. Von der Band habe ich allerdings nie wieder was gehört – ein typisches One-Hit-Wonder also. Aber egal, diesen einen Titel haben sie toll hingekriegt. Ausserdem: besser einen Top-Hit an den man sich erinnert und der immer noch regelmäßig im Radio läuft als zehn ganz nette Songs, die irgendwann keiner mehr kennt.

Nicht nur die Band ist ansonsten nichts-sagend, sondern auch das Plattencover. Daher habe ich für diesen Song als Erkennungsbild lieber ein Motiv aus dem Film (Frühstück bei Tiffanys) verwendet. Ein sehr bekanntes Foto mit Audrey Hepburn.

Um den Film geht´s ja auch in dem Song: ein Paar hat sich auseinandergelebt. Sie sagt, dass sie nichts gemeinsam hätten. Und da fällt ihm dieser Film ein, „Frühstück bei Tiffanys“. Und er erinnert sie daran, dass sie doch beide diesen Film mochten….

Wir werden wohl nie erfahren, ob die beiden wieder zusammenkamen.

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Smooth – Santana

Wie auch ich lernte Carlos Santana als kleines Kind zunächst Geige, bevor er auf die Gitarre wechselte. Damit hören unsere Gemeinsamkeiten dann aber auch schon auf. Santana zählt zu einem der ganz Großen – durch Songs wie Samba pa ti oder Oye como va ist er unsterblich. Er spielte schon 69 in Woodstock neben Hendrix und Cocker und für mich waren seine Songs auch immer Oldies. Vor meiner Zeit eben.

Doch dann Ende der 90er kam Smooth in die Charts. Hat mir schon damals gefallen. Die Gitarre, der Rhytmus und auch die Stimme von Rob Thomas, der diesen Titel sang … alles passte zusammen. Und dass es nicht nur mir so geht merke ich immer wieder, wenn ich diesen Titel spiele. Nach einem doch eher Discofox-lastigen Programm kommt da dieser – ja was ist es eigentlich – Rumba, Bossa nova? Irgendwas Lateinamerikanisches jedenfalls! Da kreisen die Hüften wie von selbst.

Habe schon lange nichts Neues von Carlos Santana gehört. Das Album, aus dem Smooth damals ausgekoppelt wurde (Supernatural) war ein großer Erfolg, war Album des Jahres und gewann 9 Grammys. Aber seither ist es still geworden um Carlos und seine Band.

Wer weiß mehr über Carlos Santana 2014? Mögt Ihr seinen Stil?

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Angels – Robbie Williams

Mit Take That konnte ich nie was anfangen – war ja auch eher ne Mädchen-Band. Obwohl ich heute zugeben würde, dass mir „Back for good“ ganz gut gefallen hat. „Angels“ war dann der erste Song, mit dem ich Robbie Williams als eigenständigen Musiker wahrgenommen hatte. Und nicht nur das – ich fand ihn richtig gut! „Angels“ ist für mich neben „Let me entertain you“ nach wie vor der beste Song von Robbie. Beneidenswert, wenn man solche Songs schreiben kann. A propos, wer hat ihn denn eigentlich geschrieben. Guy Chambers, sein damaliger Co-Songschreiber, gilt als maßgeblich dafür verantwortlich, was Robbie wohl sehr verärgert hat, hab ich mal irgendwo gelesen.

„Angles“ hat eine besondere Rolle in meinem Programm. Ich schlage diesen Song oft vor, wenn ich merke, dass ein Brautpaar nicht so glücklich mit der Vorstellung eines Brautwalzers als Eröffnungstanz ist. Das kann ich dann immer gut verstehen. Die ganze Gesellschaft schaut zu, filmt und fotografiert und amüsiert sich heimlich über den manchmal unbeholfenen Tanzstil. Das muss nicht sein! Ein gefühlvoll getanzter Blues transportiert die Stimmung eines solchen Tages doch viel besser als ein holpriger 3/4-Takt!

Was verbindet Ihr mit „Angels“? Wie findet Ihr Robbie Williams? Die spontanen Kommentare sind oft die besten 😉

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Enjoy the silence – Depeche Mode

Synthie-Pop oder auch Elektropop à la Depeche Mode passt eigentlich gar nicht zu meinem restlichen Repertoire, bei dem ja immer die Gitarre eine mehr oder weniger tragende Rolle spielt. Doch (nicht nur) für mich ist Enjoy the silence einer der herausragensten Erfolge der britischen Band um den Sänger David Gahan und den musikalischen Kopf Martin Gore. Und dieser ist nicht nur Keyboarder sondern spielt auch Gitarre – in Enjoy the silence ein ganz charakteristisches Riff.

Bemerkenswert ist, dass „Enjoy the silence“ in dem kompletten Lied nie gesungen wir – zumindest in der am meisten verbreiteten Single-Version. Und Versionen gibt es viele – sowie auch Cover-Versionen von anderen Künstlern. Von mir kommt der Song im Original, während ich einen weiteren von DM, nämlich Personal Jesus, in einer Akustikversion spiele. Zu dieser inspiriert wurde ich durch Johnny Cash, der den Song im Rahmen seiner gefeierten American Recordings aufnahm.

Aber ich merke ich bin schon längst „Off Topic“ … egal. Eigentlich war es das auch, mit diesem Beitrag. Aber was wäre dieser ohne Kommentare von Euch! Also: Enjoy the silence – was sagt Euch dieser Song? Seid Ihr gar DM-Fans der ersten Stunde? Habt Ihr noch Wissenswertes über die Band? Ich freue mich über jeden Post!

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