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Willkommen auf meinem Blog. Hier habe ich über Songs aus meinem Repertoire geschrieben und über Locations, in denen ich als Alleinunterhalter gespielt habe.

Dieses Projekt ist jedoch erst mal abgeschlossen, eine kommen keine weiteren Einträge hinzu.

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Kommentare sind sehr willkommen. Links auf Webseiten werden jedoch nicht immer übernommen.

Boys of Summer – Don Henley

Boys of Summer gehört für mich inzwischen zu den absoluten 80er Kulthits. Die Synthesizer und Drumcomputer, mit denen der Song produziert wurde, klingen zwar typisch 80er Jahre. Und das sind leider keine Sounds für die Ewigkeit, irgendwie steril und aus heutiger Sicht billig. Aber der Song an sich hat was. Vor allem der Instrumentalteil zwischen den Strophen hat Wiedererkennungswert, obwohl er relativ einfach gestrickt ist. Inhaltlich geht es um kein besonderes Thema: die Erinnerung an eine verlorene Liebe. Dabei ist nicht er einer dieser Boys of Summer, sondern das sind all die anderen, die längst schon wieder weg sind während er sie immer noch liebt.

Und wer ist er? Don Henley! Das er früher mal in einer Band namens Eagles als Schlagzeuger spielte, hatte für mich in den 80er Jahren keine Bedeutung. Die Eagles waren Geschichte, aber noch kein Kult – zumindest für mich damals als Teenager. Also war Don Henley für mich immer ein Solokünstler, der ja auch noch andere Hits hatte, wie The end of the innocence.

Irgendwann kam es zur Wiedervereinigung der Eagles und das Livealbum Hell freezes over gehört zu meinen Lieblingsplatten. Vor allem die Unplugged-Versionen einiger Songs, wie z.B. Hotel California, sind grandios. Und damit schließt sich wieder der Bogen zu Boys of Summer. Das spiele ich nämlich ebenfalls unplugged.

Dammenmühle – Lahr

Im Sommer 2014 spielte ich als Alleinunterhalter anlässlich einer Hochzeit in der Dammenmühle in Lahr. Sehr gelungenes Ambiente, wohin mal auch sah. Ich musste immer mal wieder an die Hotels im Europapark denken. Manche von denen haben einen ähnlichen Stil. Ich spielte im Festsaal. Man kann dort, so heißt es, mit bis zu hundert Gästen feiern. Ich denke, da wird´s genz schön eng, wenn es auch eine Tanzfläche geben soll. Aber ohne das geht´s vielleicht schon.

Das besondere an der Dammmühle ist für mich ganz klar der kleine See, direkt angrenzend am Biergarten. Es gibt sogar ein paar Boote, die man ausleihen kann – super. Auch der Biergarten an sich und der ganze Innenhof sind sehr geschmackvoll angelegt. Von dort aus kommt man auch in die anderen Locations auf dem Gelände der Dammenmühle, z.B. dem Brauhaus. Doch darüber kann ich nichts berichte, da war ich nicht.

Also ein klare Empfehlung von mir – die Dammenmühle in Lahr. Hier geht´s zu Homepage.

Four Five Seconds – Rihanna

Es gibt einfach Songs, die hört man im Radio und merkt sofort, dass sie etwas besonderes sind. Bei Four Five Seconds war da vor allem Rihannas ganz besondere Stimme, die bei diesem Song im Vordergrund steht. Natürlich auch deshalb, weil sonst nicht viel zu hören ist: eine vor sich hin schrubbelnde Akustikgitarre, später noch ein Bass und in der Bridge eine Orgel – das war´s. Auch dieses simple Arrangement bewirkt, dass Four Five Seconds auffällt, wo sonst doch vieles, was man im Radio so hört, völlig „überproduziert“ klingt.

Ich war eigentlich kein Fan von Rihanna. Beyoncé, Shakira, Jennifer Lopez, Rihanna – das war für mich alles irgendwie austauschbar. War nicht so meine Musik. Mit ihrem Song Diamonds im Jahr 2012 fiel sie mir dann zum ersten mal auf, cooler Auftritt (glaube in Wetten dass…) und auch schon toll gesungen. Und nun eben Four Five Seconds – Rihanna! Doch halt … nicht nur sie. Da ist ja auch noch eine Männerstimme zu hören. Und dann noch im Video, das ist doch: Paul McCartney!! Was hat der denn mit Rihanna zu tun? Ganz einfach: er hat den Song mit geschrieben und produziert. Toll. Alleine die Tatsache, dass ein Mitglied der einflussreichsten Band aller Zeiten einen Song mit jemandem produziert, erhebt diesen schon in den Pop-Adel. Auch wenn die heutige junge Generation da sicher einen anderen Blick drauf hat. So schrieb jemand in die Kommentare zum Youtube-Video, wie nett es doch von Rihanna sei, dass sie diesen alten Herren in ihrem Video mitmachen ließe … 😉

Und Kayne West, der Sänger in diesem Song und ebenfalls Mit-Produzent? Der sagte mir bislang gar nichts. Vielleicht hat ja jemand Lust, etwas über ihn in den Kommentaren zu schreiben?! Andere Kommentare sind natürlich wie immer auch sehr willkommen.

Das Grace in Basel

Der Alleinunterhalter in Basel. Das Grace ist eines der nobelsten Restaurants, in denen ich bis dahin gespielt hatte. Es besteht aus zwei Etagen, jedoch gibt es im vorderen Teil einen Bereich der sich offen über beide Ebenen erstreckt. Die obere Etage wirkt hier eher wie eine Empore. Das ist sehr mondän und gibt dem Grace eine besondere Note. Einen kleinen Nachteil bringt diese Bauweise jedoch mit sich: wenn zwei unterschiedlichhe Gruppen im Grace Feiern, unten und oben, kann es zu gegenseitigen Störungen kommen. Als ich dort einmal spielte war das promt der Fall. Der Gastgeber (mein Auftraggeber) war darüber sehr erbost …

Ansonsten jedoch, wirklich sehr zu empfehlen. Das Essen gut, der Service stimmt. Ok, die Parkplatzsituation ist mangelhaft, aber das ist in Basel ja normal.

Hier geht´s zur Homepage vom Grace. Es finden auch regelmäßig Livekonzerte statt.

Grace Restaurant & Lounge GmbH – Elisabethenstr. 33 – CH-4051 Basel

Tel. 0041 (0)61 271 84 71 – info@grace-restaurant.ch

Everybody needs somebody – The Blues Brothers

Einer der stimmungsvollsten Partysongs in meinem Programm: Everybody needs somebody von den Blues Brothers. Genauer gesagt haben ja diese ihn nur richtig bekannt gemacht. Zuerst veröffentlicht wurde er schon 1964 von Solomon Burke, hier seine Originalversion auf Youtube. Und nicht nur die Blues Brothers haben diesen Titel gecovert, es gibt sogar eine Aufnahme von den Rolling Stones!

Aber zurück zu den Blues Brothers. Was wären diese ohne den gleichnahmigen Kultfilm aus dem Jahr 1980 von John Landis?! Immer noch einer meiner Lieblingsfilme! Wer ihn noch nicht gesehen hat – eine absolute Empfehlung! Viele große Stars der Blues- und Soulmusik haben hier Gastauftritte: Aretha Franklin, Ray Charles und James Brown.

Everybody needs somebody spiele ich fast zu jedem Auftritt. Der Song ist ein Garant für Partystimmung, und das scheinbar generationübergreifend. Klar, man sollte ihn nicht zu früh am Abend spielen. Nicht dann, wenn die meisten noch Discofox tanzen. Everybody needs somebody sollte man solo tanzen um ganz aus sich rausgehen zu können 😉

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Layla – Eric Clapton

Wer erinnert sich an die Opel-Werbung Anfang der 90er Jahre?! Astra oder Calibra oder so …. Und da vor allem natürlich an dieses mitreißende Gitarrenriff: Layla von Eric Clapton! Mehr als 20 Jahre nach seiner Veröffentlichung (1970) erlangte der Song durch diese Werbung erneut Aufmerksamkeit. Und ich meine, das war auch meine erste Berührung mit diesem Stück.

Kurz danach kam noch einmal Layla in die Charts, diesmal unplugged. Doch wo war das typische Gitarrenriff? Weg! Und überhaupt – die Unplugged-Verson hatte mit dem Original nicht mehr viel gemein. Aber trotzdem oder gerade dadurch wurde etwas ganz Besonderes daraus. Mutig, langsam, gefühlvoll – einfach schön.

Und Unplugged ist auch die Version, in der ich Layla spiele. Natürlich nicht annährend so anmutig wie Eric Clapton und sicher auch nicht immer fehlerfrei. Im Gegensatz zu ihm, dem man ja nachsagt, er habe sich live noch nie verspielt.

Wie findet Ihr Layla? Welche Version ist die bessere? Kommentare sehr willkommen.

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I don´t like mondays – The Boomtown rats

Kauderwelsch-Englisch war meine erste Fremdsprache. Ich habe englische Lieder gehört und mitgesungen, lange bevor ich diese Sprache auch nur ansatzweise verstand – vermutlich ging das vielen von Euch ähnlich. Und so war ich dann doch irgendwann schockiert, als ich begriff, dass da z.B. einer davon sang, dass er einen Sheriff erschossen hatte. Das mit dem Deputy sei er nicht gewesen, singt er weiter, aber den Sheriff habe er abgeknallt. Heute sehe ich die Sache zwar wieder differenzierten – Notwehr und so – aber damals fand ich das schon ein bisschen schlimm.

Und mit I don´t like mondays ging es mir sehr ähnlich. Wie oft habe ich an diesen Song gedacht, wenn ich montags mal wieder in die Schule oder später zur Arbeit fuhr und mich im Geiste mit den Thema dieses Songs verbunden fühlte. Aber um was es in dem Lied eigentlich geht, kapierte ich tatsächlich erst vor ein paar Jahren: es handelt von nichts geringerem als einem der ersten Amokläufe eines jungen Menschen in Amerika – lange vor dem in der Columbine High School oder hier bei uns in Winnenden. Die Täterin war Brenda Ann Spencer, die zur Erklärung warum sie das getan habe die Antwort gab:  „I dont´t like mondays“.

Jetzt frage ich mich gerade, ob ich diesen Blogbeitrag überhaupt veröffentlichen soll. Denn entweder Ihr kanntet schon die Hintergründe, oder eben nicht und dann verderbe ich Euch vielleicht schon ein bisschen die Laune, wenn Ihr I don´t like mondays nächstes Mal in der entsprechenden Montag-Morgen-Stimmung hört…. (klick: „Enter“) …. zu spät 😉

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Breakfast at Tiffanys – Deep Blue Something

Das ist einfach ein toller Gute-Laune-Song aus den frühen 90er Jahren. Inzwischen  ein Klassiker. Von der Band habe ich allerdings nie wieder was gehört – ein typisches One-Hit-Wonder also. Aber egal, diesen einen Titel haben sie toll hingekriegt. Ausserdem: besser einen Top-Hit an den man sich erinnert und der immer noch regelmäßig im Radio läuft als zehn ganz nette Songs, die irgendwann keiner mehr kennt.

Nicht nur die Band ist ansonsten nichts-sagend, sondern auch das Plattencover. Daher habe ich für diesen Song als Erkennungsbild lieber ein Motiv aus dem Film (Frühstück bei Tiffanys) verwendet. Ein sehr bekanntes Foto mit Audrey Hepburn.

Um den Film geht´s ja auch in dem Song: ein Paar hat sich auseinandergelebt. Sie sagt, dass sie nichts gemeinsam hätten. Und da fällt ihm dieser Film ein, „Frühstück bei Tiffanys“. Und er erinnert sie daran, dass sie doch beide diesen Film mochten….

Wir werden wohl nie erfahren, ob die beiden wieder zusammenkamen.

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Wake me up – Aloe Blacc (Avicii)

Der Song wurde geschrieben von Avicii – Respekt! Ich dachte lange, es sei wie so oft, dass irgend ein DJ/Dance-Producer sich einen schicken Song schnappt, einen 4/4-Beat darunter legt, einen simplen Synthesizer-Part dazu spielt und fertig ist der Welthit. Weit gefehlt (in diesem Fall) und daher – Respekt! Wobei ich auch sagen muss, dass es für mich diesen Beat und den Synthi nicht gebraucht hätte. Ich mag viel mehr die Acoustic-Version von Wake me up, und folglich spiele ich diesen Song genau so – nur mit Gitarre und meiner Stimme.

Nichts gegen Techno im Allgemeinen, ich liebe Techno, aber hier finde ich Melodie, Text und nicht zuletzt die Stimme von Aloe Blacc so toll, dass man es dabei hätte belassen sollen. Aber was hätte dann wiederum Avicii für eine Rolle übernehmemn sollen?! Er ist nun mal Dance-Produzent und wollte ja aus der Nummer einen eigenen Erfolg machen…. mh, also doch die 808 angeschmissen –  1,2,3,4 – ready –  go….!

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